Endless Summer auf Bali.

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In love with Bali. Bali gehört zu einem der beliebtesten Surfspots der Welt. Die Menschen, de hier leben und das sind fast 4. Mio sind unheimlich freundlich. Essen hat auf Bali eine besondere Bedeutung: Essen ist Gebet. Ich sag nur Eat, Pray,Love.

Dies scheint die Woche der Premieren auf Stylekiddo.com zu sein! Zum ersten Mal schreibe ich hier einen Post über eine Reise, die ich nicht selbst gemacht habe. Noch nicht. Meine liebe und stylekiddocoole Freundin Jasmin war drei Wochen auf Bali. Aber nicht, um mal so buddhamäßig easy peasy abzuchillen oder in einem 5 Star+ Hotel drei Wochen lang Detox und Yoga zu machen, nein, wie es sich für ein Stylekiddo gehört war sie richtig lässig unterwegs und verbrachte ihren Urlaub in einem Surfcamp. Stylekiddo gibt zu, ich steh auf Surfenr, aber so richtig selbst auf einem Brett könnte ich mich nicht halten. Da surfe ich doch lieber durchs Web. Hihi. Und hang loose auf dem Sofa. Aber deshalb hat Stylekiddo eben tolle Freunde, die viele zauberhafte Geschichten von ihren Aktivreisen mit nach Hause bringen. Wie Jasmin.

Der Unterschied zwischen Surfcamp und Surfschule ist, das habe ich als allererstes gelernt,in ersterem hängen die coolen Kids ab, die, die schon mal ein paar Kenntnisse haben und nicht mehr pure Anfänger sind. In die Baby-Surfschule müsste Stylekiddo gehen. Jasmin ist bereits zum zweiten Mal auf Bali und hat daher natürlich im Surfcamp eingecheckt.

Sie hat eine große Leidenschaft für den Surfsport, aber auch für das Land und die Leute auf Bali entwickelt: „Bali, das ist my home far away from home geworden. Die Balinesen sind das herzlichste Volk, das ich je kennenlernen durfte. (Anmerkung der Redaktion: Jasmin konnte schon viele Völker kennen lernen). Sie tragen immer ein Lächeln auf dem Gesicht und sind sehr hilfsbereit. Insbesondere was das Surfen betrifft. Hier hat man wirklich Spaß beim Trainieren und es ist immer jemand da, der Dir hilft. Bali selbst hat eine fast schon unheimliche Energie und Liebe in sich. Für mich gibt es keinen schöneren und liebevolleren Ort als Bali“, schwärmt sie und verschafft mir damit mega Fernweh, feuchte Augen und Gänsehaut.

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Für die tolle Stimmung im Camp ist vor allem auch das lokale Team verantwortlich. Im Camp sind das mehr als 20 Personen.

EAT, SLEEP, SURF: Das ist das Motto des Surfcamps Bali Canggu, in dem Jasmin ihren Surfurlaub verbracht hat. Checkt die Homepage aus, die Infos gibt es dort auf Deutsch und Englisch und die Leistungen sind sehr detailliert beschrieben. Hochsaison ist von Juli bis September, mindestens eine Woche muss man bleiben, die bekommt man im 4er Zimmer schon ab 249 Euro. Aber Ihr verwöhnten Stylekiddos da draußen, habt keine keine Angst, es gibt auch Doppelzimmer und sogar Deluxe Suiten bzw. Villen gegen Aufpreis! Stylekiddo likes that! In den Preisen ist ein frisches Frühstücksbuffet übrigens schon drin, neben einem lässig-exotischen Camp-Ambiente, einem coolen Pool und jeder Menge Fun mit Surferdudes aus der ganzen Welt! Das teuerste an einem Bali Urlaub ist da sicherlich der Flug, ab Frankfurt bekommt man den aber schon ab rund 750 Euro.

Das Besondere an einem Surfcamp wie dem Canggu ist darüber hinaus, dass man nicht nur mit tollen Leuten aus der ganzen Welt in einem stylekiddocoolen Camp abhängen kann, sondern dass auch das Surfguiding inklusive ist und das von richtig guten Surfguides. Wochentags werden 12 Trips für verschiedene Surflevels zu unterschiedlichen Breaks angeboten. Inklusive Spot-Transfer, Spot-Einweisung und Coaching im Wasser.

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Was für ein cooles Camp! Das Bali Canggu befindet sich fast direkt am Strand und ca. 10 Kilometer entfernt von der brodelnden Touristenhochburg Kuta. Weit genug weg vom Trubel des hektischen Verkehrs und Tourismus und perfekt dafür, dem Eat-Sleep-Surf Rhythmus gänzlich zu verfallen.

Lässt die perfekte Welle mal auf sich warten, was auf Bali wirklich selten vorkommt, dann lohnt sich ein Ausflug auf der Insel. Am allerbesten ist es, wenn man sich einen Roller leiht. Der Verkehr ist zwar mega-chaotisch, aber laut Jasmin passen alle auf und irgendwie funktioniert es. Und wenn man dann schon mobil ist, sollte man unbedingt nach Ulluwatu fahren, Der Ulluwatu Tempel an der Südspitze Balis liegt auf einem Felsen über dem Indischen Ozean und ist einer der wichtigsten hinduistischen Tempel Balis.. Der berühmte Kecak-oder Feuertanz findet jeden Abend ab 18 Uhr vor dem Tempel statt. Hier wird einem eine ziemlich lässige Tanz-Show geboten, die man sich nicht entgehen lassen sollte. Jasmin wäre ja nicht Jasmin, wenn Sie mir nicht auch noch ein paar Ausgehtipps für Bali mitgeben würde. „Absolutes Muss ist Live Music am Sonntagabend im Deus!“ Hier trifft sich die Surfer-Community und es wird gerockt. „Wer richtig feiern will, der sollte lieber nach Seminyak fahren, da Kuta sehr überlaufen ist.“ Wer sich darunter nichts vorstellen kann, Kuta ist so in etwa der Ballermann auf Bali…Aber wer will schon richtig feiern gehen. wenn er vor der Kulisse des Sonnenuntergangs im Indischen Ozeans auf der Camp Terrasse dem Wellenrauschen und Jack Johnson lauschen kann.

Ein Endless Summer auf Bali.

Okay, Stylekiddo hat den Titel „Endless Summer“ geklaut, er gehört einem, wenn nicht dem besten und einflussreichsten Surf-Film The Endless Summer aus den 60er Jahren. Der Titel so heißt es spielt auf das Ende des Films an: Hätte man genug Mittel und Zeit zur Verfügung, dann könnte man den Sommer endlos machen, in dem man von einem Spot zum nächsten reist. Was für ein traumhafter Ansatz. Inspirierend, vor allem, wenn man aus Hamburg kommt.

Für Jasmin geht der Endless Sommer im Oktober weiter. Dann heißt es für sie zum zweiten Mal in diesem Jahr, Canggu ich komme. Stylkiddo hofft, sie kommt wieder. Aber verdenken kann ich´s ihr nicht, wenn sie bleibt. Und vielleicht komme ich dann einfach bald nach und mache eine Strandbar auf. Oder ich lerne einfach mal surfen.

Tuttistylekiddofrutti.

Foto (4)

Die erste Jahreshälfte hat es reisetechnisch gut gemeint mit Stylekiddo. Destination eines himmlischen Wochenendtripps und viel besungene Mittelmeerinsel: Capri.

Stylekiddo hat es sich mal so richtig gut gehen lassen und sich die rote Caprisonne auf den /(()(:;:/–&@€@!.,- scheinen lassen.

Eine wunderschöne Landschaft, stylekiddocooles Sandalenhandwerk, leckerer Fisch und Zitronen in jeglicher Form, dafür steht die Italienische Insel im Mittelmeer unter anderem.

Da Zitronen sauer sind und das bekanntlich lustig macht, könnt Ihr Euch vorstellen, dass Stylekiddo auf Capri ein Laune all time high hatte.
Stylekiddo war sozusagen auf Zitrone.

Was da so alles passiert ist und mehr Fotos seht Ihr demnächst, hier beim Zitronenhändler Eures Vertrauens und dem lustigsten Blog seit es italienische Schlager gibt.

Foto (2)

Aşkim. Istanbul.

Istanbul überrascht mit einer facettenreichen Architektur, Modernität, die auf jahrtausendalte Geschichte trifft.

Istanbul überrascht mit einer facettenreichen Architektur, Modernität, die auf Jahrtausende alte Geschichte trifft.

Güle, güle Istanbul. Ich komme wieder. Sorry für meine schwachen Kenntnisse in Türkisch. Vorangestellt sei, wer nach Istanbul reist und der Sprache mächtig ist, ist klar im Vorteil. Bietet sich also an, türkische Freunde dabei zu haben.

Durch eine wunderbare Presseveranstaltung hatte ich die Möglichkeit, zwei Tage nach Istanbul zu reisen. Stylekiddo war so was von im Glück. Danke! Danke! Danke! Good Karma. Dass Istanbul im Trend liegt, jeder hin will, das Nachtleben grandios sein muss und die Shopping-Möglichkeiten in der Metropole unbegrenzt sind, davon hatte ich schon oft gehört. Ich habe viele Freunde, die regelmäßig nach Istanbul reisen und mir immer wieder vom Zauber Coolnessfaktor dieser Stadt erzählen. Umso gespannter war ich.

Auch wenn man nur für einen Kurztrip in der Stadt ist, eine Bospurus Fahrt ist ein absolutes Muss. Erst aus der Entfernung hat sich die Stadt mir richtig erschlossen. Vom Wasser aus, saugt man sie förmlich auf.

Auch wenn man nur für einen Kurztrip in der Stadt ist, eine Bospurus Fahrt ist ein absolutes Muss. Erst aus der Entfernung hat sich die Stadt mir richtig erschlossen. Vom Wasser aus, saugt man sie förmlich auf.

Die Reise war der Hammer, aber ganz ehrlich, die Zeit war natürlich viel zu kurz, um hier einen ausführlichen Reisebericht zu schreiben. Was ich aber sicher weiß. Ich will zurück nach Istanbul. Ich will länger dort bleiben und die Stadt weiter erkunden. Es hat mich gepackt. Es klingt klischeehaft, hier trifft Orient auf Okzident. Aber es stimmt. An jeder Ecke zeigt sich Istanbul aus einer neuen Perspektive. Hier trifft Modernität auf uralte Tradition. Aber mal so richtig. Nicht umsonst ist Istanbul die einzige Stadt der Welt, die auf zwei Kontinenten liegt. Diese sagen wir mal Zwiespältigkeit prägt die Stadt in jeder Faser.

Wie viele Menschen hier wirklich leben, das weiß keiner so genau. Unser Guide erzählte von offiziellen 14. Mio, schätzt aber 16.! Im Hotel erzählt man uns, es würden ganze 22. Mio Menschen sein. Wow. Fakt bleibt, genau sagen kann es wohl wirklich niemand.

Das Sumaha on the water ist eines der schönsten Hotels in Istanbul. Es ist sehr privat, da das Haus nur wenige Zimmer anbietet. Die Preise gehen bei ca. 300 Euro pro Nacht los.

Das Sumaha on the water ist eines der schönsten Hotels in Istanbul. Es ist sehr privat, da das Haus nur wenige Zimmer anbietet. Die Preise gehen bei ca. 300 Euro pro Nacht los.

Um vom europäischen Teil auf den asiatischen Teil der Stadt zu kommen, kann es sich durchaus anbieten, ein Wassertaxi zu nehmen oder eine Bootstour zu buchen. Mit dem Auto ist man stundenlang unterwegs. Auch wir sind per Boot übergesetzt, um auf der asiatischen Seite in einem wunderschönen Designhotel zu lunchen. Das Hotel Sumahan on the water liegt wie der Name schon sagt, nicht auf, aber direkt am Wasser und bietet einen unglaublichen Blick auf die Bosporus Bridge und den europäischen Teil der Stadt. Einrichtung und Service sind hier exzellent, genau wie der Preis. Hier muss der Hotelgast relativ tief in die Tasche greifen. Wer aber auf der Suche nach einem ruhigen und stylischen Hotel mit Designausstattung ist, der ist hier richtig.  Das Wassertaxi des Hotels steht den Gästen täglich zur Verfügung und bringt sie nach Wunsch auf die andere Seite. Mobil ist man also allemal. Das Zentrum mit Einkaufsstraßen und viele kulturelle Denkmäler liegen auf der anderen Seite des Bosporus. Normalerweise würde man empfehlen, ein Hotel auf der westlichen Seite zu nehmen. Die Stylekiddobegeisterung über den Stil und die Atmosphäre des Sumahan on the water war aber so groß, I need  to spread the news.

Das Mützedechange liegt auf der Europäischen Seite, innerhalb des  Sakib Sabanci Museums. Auf einem Hügel gelegen, hat man von der coolen Terasse einen unglaublichen Blick auf die Stadt und die Bospuros Bridge.

Das Mützedechanga liegt auf der europäischen Seite, innerhalb des Sakib Sabanci Museums. Auf einem Hügel gebaut, hat man von der coolen Terrasse einen unglaublichen Blick auf die Stadt und die Bosporus Bridge.

Ein weiterer Tipp ist das Restaurant Mützedechanga. Hier kann Stylekiddo nicht nur fantastisch speisen, auch der Blick von der Terrasse ist der Hammer. Die Küche ist sehr gut, schafft sie es doch, die traditionellen türkischen Speisen, unaufdringlich modern zu interpretieren. Das Restaurant liegt in einem eleganten Museumsgebäude, das Innendesign stellt dazu einen angenehmen Kontrast dar. Verantwortlich dafür zeigt sich das preisgekrönte Designteam Autoban aus Istanbul – über die ich auf jeden Fall noch einen separaten Living-Artikel schreiben werde. Die Produkte werden in der Türkei gefertigt und beeindrucken wie so vieles in dieser Stadt durch den Mix aus, ACHTUNG chezzy, mir fällt kein anderer Begriff ein, Tradition und Modernität. Nicht nur der Name Autoban ist cool, die Möbel und der Stil sind so was von stylekiddocool at it´s best. Bitte nehmt Euch die Zeit und schaut Euch die Homepage der Designer an. Du bekommst einen spannenden Einblick in Designthemen.  Möglicherweise lohnt sich auch hier der Blick über den Döner-Tellerrand. Leider  ist unser Bild der Türkei, wenn wir mal ehrlich sind, doch immer noch stark geprägt durch die allgegenwärtigen Brottaschen-Buden, 14-Tage Antalya und Kopftuch-Debatten.  Wichtige Themen, die ich in meinem neuen Politik-Blog demnächst diskutieren werde. To make a long story short: Ein Besuch in Istanbul öffnet das Herz und die Augen und zeigt, dass die Türkei sehr viel mehr zu bieten hat.

Die Blaue Moschee ist bei uns unter dem Namen bekannt, da im Innenraum wunderschöne blaue Kacheln verarbeitet wurden. Stylekiddo trägt ausnahmsweise Kopftuch. In der türkischen Kultur haben Tulpen eine große Bedeutung. Die Hagia Sophia ist die Hauptmoschee in Instanbul und liegt nur 500 Meter von der Blauen Moschee entfernt.

Die Blaue Moschee ist bei uns unter dem Namen bekannt, da im Innenraum wunderschöne blaue Kacheln verarbeitet wurden. Stylekiddo trägt ausnahmsweise Kopftuch. In der türkischen Kultur haben Tulpen eine große Bedeutung. Die Hagia Sophia ist die Hauptmoschee in Instanbul und liegt nur 500 Meter von der Blauen Moschee entfernt.

Kulturell eröffnet die Stadt, die bereits ihren dritten Namen trägt, einem unendlich viel. Nach Byzanz und Konstantinopel heißt sie seit dem 15.Jahrhundert Istanbul. Nicht nur der Name wechselte, sondern damit auch die zuständige Religion.  Lange Zeit war Istanbul ein wichtiges  Zentrum des orthodoxen Christentums. Heute findet man in der Stadt immer noch hunderte von Kirchen und Synagogen sowie tausende von Moscheen.  Die bekanntesten Moscheen sind heute die Hagia Sophia und die Sultan-Ahmed Moschee, bei uns bekannt als die Blaue Moschee. Wie unser Guide uns mitteilte, wurde erst diese Woche wieder die Kopftuchpflicht  für Damen bei Betreten der Moschee eingeführt. Auch ein spannendes Thema für meinen Politik-Blog. Stay tuned. Weiter muss jeder bei Betreten der Moschee die Schuhe ausziehen. Wir trugen diese nach Insights unseres Guides in der Plastiktüte mit uns. Es soll angeblich in Istanbul Märkte geben, die Schuhe verkaufen, die aus den Moscheen geklaut wurden. Aber das ist vielleicht auch nur eine Geschichte, die Touristen erzählt wird. Stylekiddo hat die neuen Louboutins jedenfalls lieber in der Tasche mitgeführt. So weit, so gut.  Jetzt muss man sich vorstellen, dass täglich hier tausende von Menschen ein- und ausgehen, nachdem diese schon stundenlang in der Stadt Sightseeing- und Shoppingtouren unternommen haben. Ich sage nur soviel.  Stylekiddo hatte schon nach kurzer Zeit die Nase voll.

Kommen wir zum Schluss. Wie Ihr merkt, könnte ich stundenlang über diese Stadt schreiben, wo ich doch nur zwei Tage vor Ort war. Es war eindrucksvoll und ich will auf jeden Fall wieder zurück kommen. Sorry, aber Stylekiddo in Istanbul ohne Besuch des Großen Basars (mit über 3.000 Geschäften). AHAHHHAHAHAHA. No way. Das kann ich den Händlern nicht antun.

Cok teşekkürler, Istanbul. Es war wunderschön. Die nächste Reise kommt bestimmt. Vielleicht findet sich bis dahin ja auch eine türkischsprechende Begleitung. Bewerbungen gerne an stylekiddo@gmail.com richten. Ich sichte.

Kendine iyi bak.

On the road. Zürich, Paris, London.

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Ich gebe es zu. Ich fahre gerne Auto. Das ziehe ich dem Fliegen immer vor. Ein Roadtrip heißt für mich trotz stundenlanger Fahrten auf hässlichen Autobahnen Entspannung pur! Ich höre meine Lieblings-CD und los geht´s! Zu dem Zeitpunkt der Reise war das übrigens Yelle und The Noisettes.

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Eine schöne Strecke, die ich sogar in den Weihnachstferien unternommen habe, ist die Fahrt von Zürich nach London. Klingt verrückt. Ist es auch ein bisschen. Zugegebenermaßen.

Mit der Autofähre von Calais nach Dover in 1,5 Stunden.

Mit der Autofähre von Calais nach Dover in 1,5 Stunden.

Los geht´s in Zürich mit Aufenthalt in Düsseldorf, von dort aus weiter nach Paris. Von Paris aus immer Richtung Norden, bis nach Calais, wo man mit der Fähre (ziemlich teuer) nach Dover überschifft. Wir haben für ein Auto inkl. zwei Insassen für Hin- und Rückfahrt ca. 70 Euro bezahlt, am besten vorab buchen, z.B. mit aferry.

Nach 1,5 Stunden Überfahrt mit der Autofähre haben wir uns dazu entschieden, noch eine Nacht am Ärmelkanal zu bleiben. Ganz urig. In einem typischen englischen Hotel. Sweet ist das Mercure Hythe Imperial & Spa, wobei der Name mehr erwarten lässt, als es bietet. Es ist ein klassisches UK-Hotel, erinnert an Miss Marple & Co. und ist einfach so typisch englisch, was es so toll macht. Die älteren Damen treffen sich zum Bingo oder am Abend zum Tanztee, die Zimmer sind gemütlich, sauber und plüschig. Wir hatten ein Zimmer im 5. Stock mit einem tollen Blick direkt auf das Meer.

Das Mercury Imperial Hotel & Spa in Hythe liegt direkt am Ärmelkanal und perfekt für einen kurzen Zwischenstopp auf dem Weg nach London.

Das Mercury Imperial Hotel & Spa in Hythe liegt direkt am Ärmelkanal und perfekt für einen kurzen Zwischenstopp auf dem Weg nach London.

Am nächsten Morgen starten wir nach einem leckeren English Breakfast nach London. Zum Glück fahre ich nicht, okay, ich habe gesagt, ich fahre sehr gerne Auto, aber da Stylekiddo manchmal Schwierigkeiten hat, links und rechts zu unterscheiden, überlasse ich das lieber anderen. Es ist schon eine echte Challenge, der Linksverkehr, gedanklich bin ich doch sehr oft falsch abgebogen, habe mich als Beifahrer daher eher zurückgehalten. Was Stylekiddo sonst eher schwer fällt.

Nach gut einer Stunde erreichen wir das wundervolle London. Wenn L.A. das Shopping-Paradies ist, dann ist London der Shopping-Heaven. Aber später mehr dazu.

Da wir mit Auto unterwegs sind und der Verkehr in London ähnlich wie in L.A. ein pain in the ass ist, haben wir ein Hotel außerhalb genommen und fahren mit der Tube in die City.

Shopping

It never rains in Southern California, aber wir sind ja auch in London. Solange es Harrods gibt, ist Regen kein Problem. Regent Street Area mit bunten, kleinen Shoppingstrassen. In London ist man gut mit der Underground Bahn unterwegs, solange man den Plan versteht.

Die Zeit in London ist knapp, wir bleiben hier nur zwei Nächte und morgen ist schon Silvester, das hatte ich vergessen zu erwähnen. Ja, in London begehen wir das Neue Jahr bevor wir uns wieder gen Süden begeben.
Stylekiddo hat eine Checkliste dabei, was sie auf jeden Fall in London sehen muss. Ok. es handelt sich hier um Shoppingstraßen…ausschließlich, was meine männliche Begleitung weniger stylekiddocool findet. Aber die kann ja einen Kaffee Tee trinken gehen. Old oder New Bond Street, Regent Street, Carnaby Street, Notting Hill – die Auswahl in London ist unglaublich groß und bietet für fast jeden Besucher, der Lust auf Einkaufen hat, das Richtige. Hier findet man auch die Monobrand Stores so toller Labels wie Stella Mc Cartney oder die legendären Kaufhäuser Selfridges oder Harrods.

Shopping macht hungrig. Wer in London ist, isst Indisch. Das kann man mit Indischen Restaurants in Deutschland nicht vergleichen. Richtig lecker und mittlerweile kein Geheimtipp mehr ist die Kette Masala Zone. Hier kann man riesigen Platten mit lauter indischen Leckereien bestellen, verschiedene Kleinigkeiten zusammenstellen und dazu Naan Brot geniessen, was ich so gut noch nie in Deutschland gegessen habe. Dipp till you kipp.

Camden

Camden-Town: Home of Stylekiddotrash und Kitsch. Touristenfalle. Aber auch Sammelsurium cooler Second-Hand Mode, junger Designerteile und ausgefallener Retro-Artikel.

Stylekiddo mag es bunt und kontrastreich. Das trifft auf jeden Fall auf Camden Town zu. Hier ist es laut, dreckig, bunt und trashig. Die Häuserfassaden beeindrucken mit ausgefallenen Dekorationen. An allen Ecken lauern allerdings auch die typischen Touristenfallen. Läden mit Touristenkitsch und billiger China-Ware. Trotzdem ist Camden Town einen Besuch wert. Bekannt wurde Camden als Studentenviertel, mittlerweile sind die Wohnungspreise aber auch hier stark in die Höhe geschossen. Neben dem üblichen Touristenkitsch kann man hier immer noch tolle Second-Hand Mode shoppen oder nach Jungdesigner-Teilen Ausschau halten. Vor allem Schuhläden gibt es hier nicht zu wenig und die Auswahl der angebotenen Styles ist gigantisch. Nicht vergessen, bei allen Ständen ist es normal zu handeln, also keine Scheu!

silvester

Wie schon angedeutet, ist London unsere Destination und der Ort, an dem wir das Neue Jahr begehen. Dummer Stylekiddofehler war es, um 1h am Ufer der Themse zu sein, die Menschenmassen haben hier Rock am Ring Ausmaße.

Auf dem Weg zum Ufer der Themse kommen wir am Trafalgar Square und dem Sherlock Holmes Pub, 10-11 Northumberland Street | Westminster, London, vorbei. Als großer Krimi-Fan sehr ärgerlich, dass nicht noch mehr Zeit bleibt, das London von Sherlock Holmes zu erkunden. Aber das machen wir beim nächsten Besuch! Sure as Stylekiddo. Muss ja nicht immer alles nur Shopping sein. Obwohl es dort coole Sherlock-Souvenirs geben soll. Ähm, ja, wo waren wir. Ach ja, Themse. Vor der Kulisse des leuchtenden London-Eye und einem berauschenden Feuerwerk genießen wir unseren All-Inclusive Champagner Sekt und feiern auf einem kleinen Boot ins Neue Jahr. Typisch UK, vom Nachbar-Schiff des größten Londoner Radio-Sender dröhnt cooler Brit-Pop, der es in unser deutsches Radio erst gar nicht schaffen würde. Wie ich die Engländer doch liebe, alleine wegen Ihres guten Musikgeschmacks. Ein bisschen Sightseeing nehmen wir dabei auch gleich mit. Big Ben und Co. rauschen an uns vorbei, auf dem lustigen Partyboot auf der Themse.

Wir ziehen weiter nach Camden, wir haben Karten für eine Party im Koko. Das Koko ist ein Live-Musik Club, ursprünglich das Camden-Theatre, und verfügt somit noch über die klassische Innenarchitektur eines Theaters. Heute spielen hier echt gute Bands, die oft kurz vor dem Durchbruch stehen, z.B. damals Example. AC/DC Legende Bon Scott verbrachte in diesem Club übrigens seine letzte Party-Nacht, nach der er anschließend angeblich an seinem Erbrochenem starb. Stylekiddo is still alive.

Es gibt schönere Plätze auf dieser Welt als Dover. Aber mir gefällt dieser Working-Class Style. Dover verfügt über den wichtigsten Hafen Englands und die kürzeste Verbindung zum Europäischen Festland.

Es gibt schönere Plätze auf dieser Welt als Dover. Aber mir gefällt dieser Working-Class Style. Dover verfügt über den wichtigsten Hafen Englands und die kürzeste Verbindung zum Europäischen Festland.

Nach zwei grauen und doch kunterbunten Tagen in London verlassen wir England und setzten mit der Fähre wieder nach Calais über. Es bleibt noch etwas Zeit, sich Dover per Auto anzuschauen, auf dem Hügel das Dover Castle zu sehen und einen wunderschönen Blick auf den Ärmelkanal zu werfen. Bye, bye UK, bonjour Europe.

Von Calais fahren wir weiter nach Hamburg. Zwischenstopp in Antwerpen. Leider habe ich hier keine Fotos gemacht. Ich war zu sehr von den Rabbis und Diamanten abgelenkt. In Hamburg bleiben wir noch ein paar Tage, bevor wir dann straight nach Zürich zurück fahren.

Insgesamt haben wir mehr als 3.400 Kilometer in 10 Tagen zurückgelegt, Paris im Winter erlebt, den Ärmelkanal überquert, sind recht gut links gefahren und haben Silvester in London gefeiert. Stylekiddocrazy. Das Positive an so einem Roadtrip ist es ja, dass man seinen Einkaufswagen immer dabei hat. Hier muss man sich nicht überlegen, ob der Lippgloss noch in den Flieger passt, denn man hat ja den riesigen Kofferraum und die Tüten lassen sich hier nur zu gut stapeln. Bis man dann wieder am Zoll in Konstanz steht. Aber dazu dann demnächst mehr. Ich hatte mir sowieso überlegt, bald mal einen Post zur Schweiz zu schreiben. Also: Stay tuned! Der wird sicher richtig lustig. Mein Stylekiddomasterpiece.

On the road. Seattle nach L.A.

roadtrip

3.000 Meilen entlang des Pazifischen Ozeans. Stylekiddo hits the road. Der rauhe Norden trifft auf „Sunny California“. Der Pacific Coast Highway gehört  zu einer der schönsten Strecken der USA. Von Seattle geht es los. Immer Richtung Süden. Drei Bundesstaaten durchqueren wir, den Blick immer auf das Meer gerichtet. Von Washington über Oregon nach Kalifornien. Nicht nur die Temperaturen steigen gen Süden, auch der Natur kann man förmlich dabei zusehen, wie sie sich verändert.

Das älteste Motel 6 steht in Santa Barbara. Heute sehen die Zimmer aber nicht mehr wie in den 60 Jahren aus.

Das älteste Motel 6 steht in Santa Barbara. Heute sehen die Zimmer aber nicht mehr wie in den 60 Jahren aus.

Wie es sich für eine richtigen Roadtrip gehört, übernachten wir in einem stilechten Amerikanischen Motel, z.B. Motel 6.  Am Highway gibt es eine Menge Motels. So schön ein Abenteuer auch sein kann, man sollte sich lieber vor seinem Trip informieren, wo man nächtigen kann. Die Standards sind nicht einheitlich und was man für sein Geld bekommt, unterscheidet sich doch sehr. Nicht nur in NYC gab es das Bettwanzenproblem. Wir sind mit Motel 6 sehr gut gefahren, die Zimmer waren groß und sauber. Die Motels gibt es fast überall und zur Zeit werden sehr viele in einem neuen Design umgebaut, das funktional und stylisch ist, die Preise sind allerdings sehr niedrig und gehören nach Aussagen der Marke zu den günstigsten in den USA.

Die Space Needle ist das Wahrzeichen von Seattle, am Hafen gibt es überall frischen Fisch. Typische Briefkästen auf dem Weg von Seattle nach Roseburg.

Die Space Needle ist das Wahrzeichen von Seattle, am Hafen gibt es überall frischen Fisch. Typische Briefkästen auf dem Weg von Seattle nach Roseburg.

Bei der Auswahl meiner Fotos fällt mir auf, dass ich am liebsten ein „Food-Foto“ nach dem anderen posten würde. Das liegt nicht nur daran, dass ich gerne esse, auf der Reise habe ich auch fantastische Restaurants kennengelernt. Eines davon ist das The art of Table in Seattle. Das Restaurant ist klein, aber sehr gemütlich. Man sitzt mit anderen Gruppen am Tisch und kommt schnell ins Gespräch. Hier werden ausschließlich lokale Lebensmittel serviert und das Team rund um Service und Küche sieht aus, als hätte es mal bei Pearl Jam gespielt. Es gibt keine „A la Carte“ Auswahl, es wird nur in Menüs serviert und das sieht nicht nur toll aus, sondern schmeckt auch fantastisch.

Wer richtig viel Hunger mitbringt, der sollte am Hafen von Seattle Fisch probieren, frisch gefangen gibt es den dort fast überall. Das tun wir am nächsten Abend und gönnen uns eine riesige Platte mit köstlichem und seefrischem Fisch, Krabben und Muscheln.

Ich bin kein Fan von Grey´s Anatomy, nach Seattle wollte ich aber schon immer reisen. Ich war ein Teenie in den 90ern und habe Bands wie Nirvana und Pearl Jam vergöttert. Vom Grunge der 90er ist hier aber nicht mehr viel zu spüren. Großstädte verlieren heute zunehmend an Profil und gleichen sich an, was schade ist. In den USA fällt das durch die relativ kurze Geschichte der Städte meiner Ansicht nach noch mehr auf.

Seattle ist eine relativ reiche Stadt, Microsoft Gründer Bill Gates wohnt um die Ecke und Starbucks hat nicht umsonst in Seattle an wirklich jeder Ecke einen Laden. Übrigens, wer neugierig ist, wie das allererste Starbucks Logo mit barbusiger Sirene aussah, der findet diese  eine und letzte Starbucks Filiale noch in der Innenstadt von Seattle.

Im Redwood Forest stehen einige der höchsten und dicksten Bäume der Welt. Kommt Euch das Bild bekannt vor? Hier wurde E.T. gedreht und flog über die Baumgipfel in den Horizont. Eine Sandbuggy Tour in den Oregon Dunes ist Spaß pur!

Im Redwood Forest stehen einige der höchsten und dicksten Bäume der Welt. Kommt Euch das Bild bekannt vor? Hier wurde E.T. gedreht und flog über die Baumgipfel in den Horizont. Eine Sandbuggy Tour in den Oregon Dunes ist Spaß pur!

Auf dem Weg nach Los Angeles durchqueren wir den Bundesstaat Oregon. Es lohnt sich ein Stopp bei den Oregon Dunes, einer 80 Kilometer großen Sanddünen-Landschaft, die wir mit dem Sandbuggy erkunden. Mit dem Sandbuggy durch die Landschaft zu heizen, okay, das hört sich ökomäßig fies an, aber es handelt sich hier um ein Naturschutzgebiet und außer den limitierten kommerziell betriebenen Touren, darf hier niemand fahren. Alles stylekiddocool.

Weiter geht es mit unberührter Natur im berühmten Red Wood Forest. Hier stehen einige der höchsten und dicksten Bäume der Welt. Die machen übrigens ziemlich schlank, wenn man daneben ein Foto aufnimmt. Diese grüne Kulisse  haben sich auch einige Hollywoodfilme zu Nutzen gemacht, z.B. Jurassic Park, E.T. oder aber mein Lieblingsmovie die Ewoks.

Die Luft ist unglaublich toll und ich habe in meinem Leben noch nie so viele Shades of Green gesehen.

Cable Cars findet man in San Fran an jeder Ecke, das HQ der X-Man im Film, watch out for the Bush Man at Fisherman´s Wharf, ein Diner der anderen Art: das Frog City Diner.

Cable Cars findet man in San Fran an jeder Ecke, das HQ der X-Man im Film, watch out for the Bush Man at Fisherman´s Wharf, ein Diner der anderen Art: das Frog City Diner.

Nach so viel Natur braucht Stylekiddo wieder einen Shoppingbreak. Auf geht´s nach San Francisco. Wir verlassen Oregon und fahren über die Grenze nach Kalifornien. Unser Motel haben wir allerdings in Nappa Valley bezogen. Sollte uns nicht nur aus Falcon Crest als Weinanbaugebiet bekannt sein. Und auch hier gibt es tolle Restaurants. Aber zu einem anderen Thema. San Francisco habe ich mir komplett anders vorgestellt. Es ist echt kalt und ziemlich nebelig. Obwohl wir Ende Juli dort waren, konnten wir kaum einen guten Blick auf die Golden Gate Bridge erhaschen. Umso cooler war es allerdings, selbst über die Brücke zu fahren, ein echtes Highlight! Am Pier ist es sehr touristisch, was aber der Vorteil an der Stadt ist, im Gegensatz zu L.A.: Man kann sie fußläufig erkunden oder es zumindest versuchen.

An der Fisherman´s Wharf hat sich der „Bushman“ auf die Touristenströme eingerichtet. Nach eigenen Angaben macht der obdachlose David Johnson mit seiner Performance (er versteckt sich hinter einem Busch und erschreckt die Touristen) rund 60.000 Dollar im Jahr. Amüsant ist es allemal, vor allem, wenn man das Spektakel von der anderen Straßenseite beobachtet. Stylekiddo ist sehr schreckhaft.

Apropos 60.000 Dollar, in Nappa Valley gibt es ein riesiges Designer-Outlet mit Marken wie J.Crew, BCBG Max Azria, GAP, American Apparel  etc., das Napa Premium Outlet. Shopping-Sylekiddo liked a lot.

Big Sur gehört zu den schönsten Küstenabschnitten, die wir auf dem Weg von San Francisco nach Los Angeles durchfahren. Der Highway führt hier extrem nah an der Küste entlang, nicht nur wg. dem tollen Ausblick muss man sich daher beim Fahren extrem konzentrieren.

Wir verbringen noch eine Nacht in Santa Barbara bevor wir in Los Angeles die Destination unseres Roadtrips erreichen. Santa Barbara ist ein reicher Küstenort, hier haben Stars wie Kevin Costner und Oprah Häuser, um dem Trubel Hollywoods zu entkommen.

Hotel Las Palmas in Hollywood, hier wurde Pretty Woman gedreht, vom Griffith Observatory hat man einen unglaublichen Blick auf L.A., am Santa Monica Pier endet die Route 66, crazy wird's in Venice Beach, besonders tolle Accessoires kann man in L.A. shoppen, z.B. am Farmers Market.

Hotel Las Palmas in Hollywood, hier wurde Pretty Woman gedreht, vom Griffith Observatory hat man einen unglaublichen Blick auf L.A., am Santa Monica Pier endet die Route 66, crazy wird’s in Venice Beach, besonders tolle Accessoires kann man in L.A. shoppen, z.B. am Farmers Market.

Stichwort Hollywood. Unser Motel liegt genau am Hollywood Boulevard. Okay, es gibt schönere Plätze in L.A. (echt?), aber da L.A. irgendwie sowieso kein Zentrum hat und man überall hin mind. 1 Stunde braucht (mit dem Auto) ist das auch egal. Stichwort Auto. In L.A. musst Du ein Auto haben, auch als Tourist. Hast Du kein Auto in L.A. bekommst Du als waschechtes Stylekiddo schnell schlechte Laune. Wir haben unseren Wagen von Avis gemietet, die über ein sehr gutes Netz in den USA verfügen und die Buchung auch aus Deutschland unproblematisch machen. Neben den üblichen Touren durch Beverly Hills und Hollywood besuchen wir den Farmers Market, Santa Monica Pier und Venice. Ich gebe zu, L.A. ist für mich vor allem wg. der Shopping-Möglichkeiten interessant und davon gibt es hier wirklich viele. Modische Kleidung und Accessoires findet man hier sogar im Supermarkt, z.B. bei Target. Ich erinnere nur an die Missoni-Kooperation mit dem Shopping-Riesen. Gut einkaufen kann man wie gesagt am Farmers Market oder Santa Monica Pier – da sind zwar die kommerziellen Läden wie J. Crew oder Anthropologie, aber die Auswahl ist hier gigantisch und in D gibt´s die halt nicht.

Das Café Gratitude in Venice Beach bietet ausschließlich Vegane Küche an, die mehr als köstlich ist.

Das Café Gratitude in Venice Beach bietet ausschließlich Vegane Küche an, die mehr als köstlich ist.

Mein absolutes Lieblingsrestaurant auf der kompletten Reise ist das Café Gratitude in Venice. Das Restaurant serviert ausschließlich Vegane Küche. Ich habe in meinem ganzen Leben noch nie so gut gegessen und das zu einem wirklich guten Preis.

Insgesamt haben wir in nur 8 Tagen über 3.000 Kilometer zurückgelegt. Wenn ein Wort die Reise beschreibt, dann „Kontraste“. So sehr ich das urbane Leben schätze, es geliebt habe, auf der Terrasse des Standard Hotels in Downtown L.A. meinen Mojito zu schlürfen oder die Skater-Boys in Venice zu beobachten. Ich bin eine Stylekiddo vom Lande und lebe in der Stadt. Auf der Reise habe ich meine Liebe zur Natur wiederentdeckt. Jedes Wort, das ich für die Beschreibung dieser Natur nutzen würde, würde echt stylekiddocheezy klingen.  Es war einfach beeindruckend und die stundenlangen Autofahrten entlang der Küste, ohne je einen Menschen zu sehen, machen den Kopf aber mal so richtig frei. Drive. Ich werde auf jeden Fall wiederkommen und mir diesmal mehr Zeit als eine Woche nehmen. Stylekiddo will be back. Sure as Stylekiddo.